Feuerbestattung

Die Feuerbestattung ist eine Form der Bestattung, bei der die Leiche verbrannt wird. Eine Feuerbestattung umfasst die Verbrennung der Leiche und die anschließende Beisetzung der Asche. Im Vergleich zur Erdbestattung auf dem Friedhof ist sie deutlich günstiger.

Voraussetzungen für eine Feuerbestattung:

Bei der Feuerbestattung (auch Kremation, Kremierung oder Einäscherung genannt) wird der Verstorbene in einem Sarg im Krematorium eingeäschert und anschließend in einer Urne beigesetzt. Zwischen dem Eintritt des Todes und der Einäscherung müssen mindestens 48 Stunden liegen.

 

Weitere Voraussetzungen sind:

  • Eindeutige Identifizierung des Verstorbenen
  • Schriftliche Willenserklärung des Verstorbenen oder des nächsten Angehörigen
  • Nachweis des Eintrags in das Sterbebuch des Standesamts
  • Zweite Leichenschau innerhalb von 2 Tagen

Bei der ersten Leichenschau stellt ein Arzt den Tod und die Todesursache fest. Eine zweite Leichenschau findet statt, weil bei einer Kremierung alle Hinweise auf einen möglichen unnatürlichen Tod vernichtet werden. Deshalb prüft ein Gerichtsmediziner erneut die Todesursache. Könnte eine unnatürliche Todesursache vorliegen, holt der Gerichtsmediziner Auskunft bei dem Arzt ein, der die Todesursache festgestellt hat. Liegen dann immer noch Hinweise auf einen unnatürlichen Tod vor, benachrichtigt er die Polizeibehörde. In dem Fall findet die Kremation erst statt, wenn die Staatsanwaltschaft sie genehmigt hat.

So organisieren Sie eine Feuerbestattung:

Kontaktieren Sie zunächst uns. Wir regeln die Formalitäten und planen auf Ihren Wunsch die Feuerbestattung und deren Ablauf. Sprechen Sie mit uns ab, welche Aufgaben Sie selbst erledigen möchten und welche wir übernehmen sollen.